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Neue Stadt KonKreT gegründet Sanft und leise ist zu Beginn des Neuen Jahres ist ein zunehmend heller leuchtender Stern in unserer Gegend aufgestiegen. Damit verbunden ist die Vision, dass möglichst viele aufschauen und die eigene Stadt einmal in einem anderen Licht betrachten. Sie bewegen sich mitten in der neuesten Stadtgründung in Europa. KonKreT ist ein Grenzen überschreitender Zusammenschluss von Bewohnerinnen und Bewohnern der ersten Stadt der Schweiz und der größten Stadt am Bodensee zu einer Doppelstadt aus zwei Stadtteilen: Kreuzlingen im Süden und Konstanz im Norden. Die Doppelstadtbürgerrechte sind an die Erfüllung bestimmter Kriterien geknüpft. Derzeit ist nicht vorgesehen, Steuern zu erheben, vielmehr rechnen die Gründer mit massivem privatem Engagement. Konkret rechnet mit einem rasanten Wachstum, was die Zahl der Bürgerinnen und Bürger angeht. Wir wollen die am stärksten wachsende europäische Stadt werden, so einer der Stadtgründer bei der ersten Pressekonferenz. Vorgesehen sind intensive Gespräche mit den relevanten Nationalstaaten (Deutschland/Schweiz) und der Europäischen Gemeinschaft über die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Stadt. Sowohl die EU als auch die Schweizer Eidgenossenschaft signalisieren zunächst eine abwartende Haltung. Man ist aber gespannt, ob sich aus dem neuen Zusammenschluss modellhaftes auf andere Städte und Regionen an der EU-Aussengrenze übertragen lässt und hat zunächst erste Sondierungsgespräche und auch die Entsendung von Beobachtern in Aussicht gestellt. Doch zunächst dürfte der Blick nach innen, die Frage der eigenen Qualität im Fokus der Arbeit in den kommenden Monaten stehen, gilt es doch, zwei sehr unterschiedliche Kulturen in eine von allen getragene Struktur zu integrieren. Beidseits der bisherigen EU-Aussengrenze wurde zwar deutsch gesprochen, jedoch in völlig unterschiedlich ausgeprägten Idiomen. Hemmend für die Integration dürften auch die sehr unterschiedlichen Vorstellungen über die Rolle des Staates, die Möglichkeiten der direkten Demokratie und die Konsenskultur bei der Umsetzung demokratisch getroffener Entscheidungen sein. Zunächst wird es darum gehen, in einer ersten Bestandsaufnahme die jeweils positivsten Eigenheiten aus den jeweiligen Stadtteilen für alle sichtbar zu machen. Eine Gleichmacherei ist nicht zu befürchten. Im Gegenteil: die Stadtgründer betonen, dass man die Unterschiede durchaus belassen könne und aus diesen Unterschieden wechselseitig profitiert werde. Gespannt darf man auf den 2. März sein. Dann findet nämlich eine Versammlung der Bürgerinnen und Bürger von KonKreT statt. Zur Veröffentlichung freigegeben ab: 03.01.2005 Weitergehende Informationen über buerofueroeffentlichkeitsarbeit@kon-kre-t.org ¬ letzte Änderung |
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